Unterwasserrugby – Regelwerk

  • Beim Unterwasserrugby spielen zwei Teams gegeneinander – ein Team trägt blaue, also dunkle, Badebekleidung, das andere weiße, also helle.
  • Eine Mannschaft besteht aus sechs Spielern und bis zu sechs Auswechselspielern.
  • Ein Spiel dauert 2×15 Minuten mit einem Seitenwechsel in der Halbzeit. Durch die Anzahl der Spielunterbrechungen kann sich die effektive Spielzeit aber verlängern.
  • Das Ziel der Teams ist, den mit Kochsalzwasser gefüllten Ball, in den gegnerischen Korb zu befördern. Die Körbe befinden sich jeweils auf dem Boden des 3,5m bis 5m tiefen Beckens.
  • Das Festhalten und das Abdecken des Korbes mit den Flossen ist verboten. Lediglich der Torwart darf sich auf den Korb legen.
  • Besonders wichtig ist das Fair Play: Nur der Spieler, der den Ball hat, darf die Gegner wegschieben, ziehen etc. – kann aber auch selbst gehalten werden. Halten an der Ausrüstung (Flosse, Maske etc.), Treten, Schlagen, Beißen, Kratzen usw. ist verboten und wird durch die Schiedsrichter (zwei Unterwasserschiedsrichter, ein Überwasserschiedsrichter, Spielleiter) mit einem Foul geahndet.
  • Strafen: Freiwurf gegen foulende Mannschaft bei allgemeinem Regelverstoß. Strafwurf bei Regelverstoß in torgefährlicher Situation. Zeitstrafe (zwei Minuten in Ligaspielen) bei schweren persönlichen Fouls, nach Wechselfehlern, sowie bei Revanchefouls. Bei mehr als zwei Zeitstrafen oder unsportlichem Verhalten (Beleidigungen, zuschlagen, auftauchen) wird der Spieler von Spiel ausgeschlossen.
  • Der Ball muss unter Wasser bleiben und darf während des Spiels nicht über Wasser oder außerhalb des Spielfeldes geführt werden.
  • Hupsignale: einmal lang: Spielbeginn bei Anstoß, bei Freiwurf oder nach einem Tor. Zweimal lang: Ein Tor ist gefallen. Ein oder zweimal kurz: Einmal ist keinmal. Weiterspielen. Mehrmals kurz hintereinander: Irgendein Foulspiel: den Ball fallen lassen und erst einmal Lage klären. Es geht mit Freiwurf, Schiedsrichterball oder Strafwurf weiter. Die Schiedsrichter zeigen in die Richtung der Mannschaft, gegen die der Freiwurf ausgeführt wird. Dreimal lang Halbzeit oder Spielende.

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