Mähring verabschiedet sich mit Gold in den Urlaub

Jetzt ist erst einmal durchatmen angesagt! Für Hammerwerferin Katharina Mähring hat am vergangenen Wochenende eine lange und kräftezehrende Saison ein ideales Ende gefunden. Beim Finale des „Deutschen Junioren-Cups 2017“ in Dischingen räumte die 22-Jährige in der U 23-Klasse der Frauen mit einer Wurfweite von 59,95 Metern Gold ab und ließ die Konkurrenz deutlich hinter sich. Sponetz.de blickt mit der Athletin auf eine ereignisreiche Wettkampfzeit zurück.

Die Top-3 in Dischingen

Sieg bei schwierigen Bedingungen

In Dischingen hatten alle Athletinnen mit extremer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit zu kämpfen, was sich insgesamt auch in den Leistungen der Werferinnen widerspiegelte. So gewann Mähring mit 59,95 Metern zwar klar vor der zweitplatzierten Cathinca van Amerom (55,93 Meter), ihre persönliche Bestleitung (62,73 Meter) verfehlte die Sponetz-Athletin aber deutlich. „Mit meinem Wettkampf zum Saisonabschluss gestern bin ich mit der Leistung zufrieden. Mehr konnte ich bei dem schwül-heißen Wetter auch nicht abrufen“, meinte die Werferin nach dem Wettkampf.

Positives Saisonfazit

Mähring ist mit dem Saisonverlauf zufrieden und blickt gerne auf ihre persönlichen Highlights zurück: „Ich hatte zwei in diesem Jahr. Die Halleschen Werfertage mit Bestleistung zu Saisonbeginn und die Deutschen Meisterschaften in Erfurt.“

Vor allem die DM haben einen bleibenden und positiven Eindruck bei der Werferin hinterlassen: „Die Organisation wird immer besser. Es wirkt viel professioneller. Viele Zuschauer in einem großen Stadion und dann auch noch TV Übertragung, ein großer Fortschritt(!)“, schwärmt die Sportlerin der LG Nord Berlin.

Ab in den Urlaub

In der nächsten Zeit möchte die Werferin entspannen und sich ausgiebig erholen. „Die nächsten vier Wochen ist Urlaub angesagt. Vielleicht werde ich ein bisschen Radfahren oder Wandern, im Vordergrund steht aber ganz klar die Rehabilitation.“

Im September kehrt die Athletin zurück nach Berlin, um die Vorbereitung für die nächste Saison langsam zu starten. Ab Oktober geht es dann wieder richtig los: „Hartes Training und Uni“.

Für die neue Wettkampfsaison wird Mähring wieder hart an sich arbeiten, um abermals eine persönliche Bestleistung zu setzten. Über jene in dieser Saison ist sie nämlich sehr glücklich: „Auf meine neue persönliche Bestleistung bin ich wirklich stolz. Vor allem weil ich im vergangenen Jahr keine aufstellen konnte. Deshalb bin ich jetzt umso zufriedener.“

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