Freiwasserschwimmen: Muffels holt Silber in Portugal

Der Deutsche Schwimm-Verband darf sich über einen insgesamt starken Auftritt seiner Athleten freuen, bei dem Rob Muffels besonders hervorstach. Beim FINA 10km Weltcup im portugiesischen Setubal schwamm der Magdeburger in 1:29:52,97 Stunden auf den zweiten Platz und sicherte sich Silber. Schneller war nur Ungar Kristof Rasowszky (1:29:50,97). Dritter wurde Andrea Manzi aus Italien (1:29:59,96).

Reichert wird Achter

Neben Muffels zeigte auch Christian Reichert eine ansprechende Leistung. Der Wiesbadener schwamm in 1:30:08,19 Stunden auf den achten Platz, Andreas Waschburger erreichte in einer Zeit von 1:30:11,06 Stunden Rang 13. Auch Alexander Studzinski, der vierte deutsche Starter, kam in die Top-20. Mit einer Zeit von 1:30:25,04 beendete er das Rennen auf dem 19. Platz.

Wunram in den Top-Ten

Bei den Damen war Finnia Wunram die beste deutsche Schwimmerin. Die Magdeburgerin erreichte in 1:38:25,15 den neunten Platz. Knapp dahinter schloss Svenja Zihsler in 1:38:25,81 Stunden das Rennen auf dem elften Platz ab. Die Wiesbadenerin Angela Maurer (1:39:27,87) und Sarah Bosslet (1:39:28,90) aus Saarbrücken beendeten die 10 Kilometer unmittelbar nacheinander. Zishsler wurde 18., Bosslet 19.

Den Sieg feierte die Italienerin Rachele Bruni (1:37:36,28), Zweite wurde Viviane Jungblut aus Brasilien (1:37:37,28). Bronze ging an die Ecuadorianerin Samantha Arevalo Salinas (1:37.42,94).

Die Bedingungen in Setubal

Bei Wassertemperaturen von knapp 20 Grad konnten die Schwimmer auf Neoprenanzüge verzichten. Neben der warmen Wassertemperatur war die starke Strömung Thema Nummer eins nach dem Wettkampf. „Aufgrund der starken Strömungen war das Rennen heute fast 30 Minuten kürzer als ein normales 10 Kilometer Rennen! Fast ein bisschen zu kurz für mich“, sagte Christian Reichert. Auch Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz meinte: „Mit unter 1:30 Stunden Gesamtzeit war das Rennen natürlich erheblich zu kurz, was für einen Weltcup schade ist.“

WM-Quali über 10 Kilometer

Das Rennen Setubal war für das DSV Freiwasserteam von besonderer Bedeutung, da hier der zweite Teil der diesjährigen WM-Qualifikation über die 10 Kilometer Distanz durchgeführt wurde. Auf Grundlage der Ergebnisse der beiden Weltcups in Abu Dhabi und Setubal in diesem Jahr werden für je zwei 10km-Startplätze für die DSV Männer und Frauen vergeben. Athleten, die in der Addition der Platzierungen der beiden Wettbewerbe die jeweils beiden Bestplatzierten sind, können für die UWV vorgeschlagen werden.

Das Ticket für Teilnahme an der UWV zur Freiwasser-WM im Plattensee im ungarischen Balatonfüred haben Wunram und Maurer, sowie Muffels und Reichert gelöst.

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